Ausstellung



Christian Vetter, Painting Manifesto, Videostill, 2010

Christian Vetter, Painting Manifesto, Videostill, 2010







Christian Vetter
VIDEO

2. Dezember - 2. Januar 2011



Öffentliche Führungen jeweils:
Mittwochs um 19 Uhr sowie
Sonntags um 14 Uhr

Öffnungszeiten:
Mi 14 - 20 h
Do/Fr 14 - 18 h
Sa/So 11 - 16 h


Über die Feiertage bleibt die Ausstellung an folgenden Tagen geschlossen:
24.-26. Dezember 2010 sowie 1. Januar 2011

Am kommenden Samstag, 18. Dezember, öffnet die Ausstellung ausnahmsweise erst um 12 Uhr.

Eintritt frei.


Christian Vetter (* 1970) zeigt in seiner Ausstellung im Trudelhaus ausschliesslich Videoarbeiten; sechs insgesamt und dies zum ersten Mal. Bekanntheit erlangte Vetter durch seine heute nunmehr schwarzweisse Malerei, die er jedoch immer wieder zu installativen Inszenierungen erweitert und vereinzelt mit bewegten Bildern ergänzt. Obwohl er für diese Ausstellung das Medium wechselt, bleibt seine künstlerische Handschrift klar erkennbar. Nebst der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Wesen der Malerei, sind seine Schwarz-Weiss-Aufnahmen philosophische Strukturstudien zur menschlichen Existenz und deren Stellenwert im Kontinuum der Zeit und der Umgebung.

Einen Fokus richtet Vetter dabei auf das Wort und die gesprochene Sprache. Zu Painting Manifesto (2010) meint er: „Ist es die Schuld der Vögel, wenn wir ihr Gezwitscher nicht verstehen?“ und hinterfragt die Position des Menschen generell, seine Stellung, Macht und Selbstwahrnehmung. Dieselbe Thematik nimmt auch die Arbeit The First Year Of The Machine (2008) auf. Der Film geht der Autonomie der Sprache nach. Vetter entwirft das Science-Fiction Szenario, was wäre, wenn der Mensch eines Tages bloss noch eine Fussnote der Geschichte wäre und die Computer anhand ihrer eigenen Sprache den Lauf der Dinge steuern und festhalten. Die stark verzerrten Worteinbrüche werden begleitet von ruckartigem Filmen, inkl. schnörkelloser Zoomfunktion, und lösen im Betrachter ein Gefühl von Befremden aus.